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Dr. Sabine Spehn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Seewiesen
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Max-Planck-Institut für Ornithologie, Seewiesen

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Max-Planck-Institut für Ornithologie, Teilinstitut Radolfzell, Radolfzell

Multimedia

Does light pollution affects birds?

Davide Dominoni, Phd student at the Max Planck Institute for Ornithology investigated the effects light pollution has on biological cycles of the European Blackbird. Nights are not completely dark in modern cities, there is a lot of light pollution. Davide explains his experiments and the effects light pollution has on the birds' reproduction and activity pattern.

How do birds cope with urbanization?

Catarina Miranda, PhD student at the Max Planck Institute for Ornithology investigates the effects urbanization has on the personality and the physiology of birds. Are differences between urban and forest birds due to microevolutionary changes or a result of phenotypic plasticity?

Vögel in der Stadt

Nicht nur Menschen zieht es in die Städte – auch viele Tiere siedeln sich hier an. Auf ihr Verhalten hat das Stadtleben teils gravierende Auswirkungen. So singen etwa Stadtvögel lauter als ihre Artgenossen auf dem Land, um den Umgebungslärm zu übertönen.

Licht macht sexy

Licht macht sexy

Die sogenannte „Lichtverschmutzung“ kann erhebliche Auswirkungen auf freilebende Vögel haben. Denn Licht ist der wichtigste Zeitgeber für die innere biologische  Uhr, der es den Tieren ermöglicht, ihr Verhalten sowie den Zeitpunkt des Brütens, der Mauser, und des Zuges exakt festzulegen. Künstliches Licht bei Nacht, wie z.B. Straßenbeleuchtung, kann den Tages-, sowie Jahreszeitenrhythmus stören, mit bisher unbekannten Auswirkungen auf die biologische Fitness. Vögel etwa ändern unter nächtlicher Dauerbeleuchtung ihr Fortpflanzungsverhalten, wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen herausgefunden haben. Einige Singvogelarten fangen unter Kunstlicht morgens früher an zu singen, weibliche Blaumeisen beginnen eher mit dem Brutgeschäft. Und: Blaumeisen-Männchen gehen vermehrt fremd.
Unter dem Einfluss nächtlicher künstlicher Beleuchtung beginnen vier von sechs untersuchten Singvogelarten früher im Jahr zu singen. Das zeigen Gesangsaufnahmen von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die Forscher verglichen vom Winter zum Frühjahr dunkle Lebensräume mit solchen, die von Straßenlaternen beleuchtet waren.

Nächtliches Kunstlicht lässt Vögel früher singen

Unter dem Einfluss nächtlicher künstlicher Beleuchtung beginnen vier von sechs untersuchten Singvogelarten früher im Jahr zu singen. Das zeigen Gesangsaufnahmen von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die Forscher verglichen vom Winter zum Frühjahr dunkle Lebensräume mit solchen, die von Straßenlaternen beleuchtet waren. [mehr]
Nächtliches Kunstlicht verändert das Fortpflanzungsverhalten von Vögeln. Und entgegen dem Sprichwort "im Dunkeln ist gut munkeln" haben Blaumeisen-Männchen unter Kunstlichteinfluss mehr Nachwuchs außerhalb ihrer festen Partnerschaft. Männchen einiger Singvogelarten fangen unter Kunstlicht morgens früher an zu singen, weibliche Blaumeisen beginnen eher mit dem Brutgeschäft.

Brutgeschäft im falschen Licht

Nächtliches Kunstlicht verändert das Fortpflanzungsverhalten von Vögeln. Und entgegen dem Sprichwort "im Dunkeln ist gut munkeln" haben Blaumeisen-Männchen unter Kunstlichteinfluss mehr Nachwuchs außerhalb ihrer festen Partnerschaft. Männchen einiger Singvogelarten fangen unter Kunstlicht morgens früher an zu singen, weibliche Blaumeisen beginnen eher mit dem Brutgeschäft. [mehr]
Forscher konnten mit handaufgezogenen Amseln zeigen, dass Stadtamseln weniger neugierig gegenüber fremden Gegenständen sind als ihre Artgenossen vom Land und lassen sich von fremden Reizen stärker abschrecken. Die Persönlichkeits-unterschiede zwischen den Vögeln stellen eine Anpassung des Verhaltens an die urbanen Umgebung dar und sind auch durch die Evolution verändert worden.

Städter oder Landei – Stadtleben verändert die Persönlichkeit von Amseln

Forscher konnten mit handaufgezogenen Amseln zeigen, dass Stadtamseln weniger neugierig gegenüber fremden Gegenständen sind als ihre Artgenossen vom Land und lassen sich von fremden Reizen stärker abschrecken. Die Persönlichkeits-unterschiede zwischen den Vögeln stellen eine Anpassung des Verhaltens an die urbanen Umgebung dar und sind auch durch die Evolution verändert worden. [mehr]
Städte beeinflussen den biologischen Rhythmus von Mensch und Tier und könnten sich dadurch negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung auswirken. Innere Uhren könnten sich bei Stadtbewohnern aber auch verstellen und so besser an das Stadtleben angepasst sein. Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass die innere Uhr von Amseln aus städtischer Umgebung schneller läuft und störanfälliger ist als die von Amseln auf dem Land.

Amseln im Takt der Großstadt

Städte beeinflussen den biologischen Rhythmus von Mensch und Tier und könnten sich dadurch negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung auswirken. Innere Uhren könnten sich bei Stadtbewohnern aber auch verstellen und so besser an das Stadtleben angepasst sein. Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass die innere Uhr von Amseln aus städtischer Umgebung schneller läuft und störanfälliger ist als die von Amseln auf dem Land. [mehr]
Die innere circadiane Uhr reguliert bei Mensch und Tier tägliche Lebensvorgänge und wird von äußeren Faktoren synchronisiert. Wichtig ist dabei der Hell/Dunkel-zyklus, der in extremen Lebensräumen wie im Polar-sommer nur schwache Wirksamkeit besitzt. Mit Mini-Sendern konnten bei Zugvogelarten verschiedene Aktivitätsmuster entdeckt werden, die durch Paarungssysteme und Lebensweisen erklärt werden können.

Der Rhythmus des arktischen Sommers

Die innere circadiane Uhr reguliert bei Mensch und Tier tägliche Lebensvorgänge und wird von äußeren Faktoren synchronisiert. Wichtig ist dabei der Hell/Dunkel-zyklus, der in extremen Lebensräumen wie im Polar-sommer nur schwache Wirksamkeit besitzt. Mit Mini-Sendern konnten bei Zugvogelarten verschiedene Aktivitätsmuster entdeckt werden, die durch Paarungssysteme und Lebensweisen erklärt werden können. [mehr]
Straßenlaternen, Ampeln und Wohnbeleuchtung lassen unsere Nächte immer heller werden. Schon seit längerem wird vermutet, dass das nächtliche Kunstlicht der Städte Pflanzen, Tiere und Menschen beeinflussen kann. Stadtvögel etwa werden bei nächtlicher Beleuchtung früher paarungsbereit als ihre Artgenossen auf dem Land, beginnen früher zu singen und zu mausern.

Amseln im Rampenlicht

Straßenlaternen, Ampeln und Wohnbeleuchtung lassen unsere Nächte immer heller werden. Schon seit längerem wird vermutet, dass das nächtliche Kunstlicht der Städte Pflanzen, Tiere und Menschen beeinflussen kann. Stadtvögel etwa werden bei nächtlicher Beleuchtung früher paarungsbereit als ihre Artgenossen auf dem Land, beginnen früher zu singen und zu mausern. [mehr]
Viele Tierarten haben Städte als Lebensraum für sich entdeckt. Die Lebensbedingungen dort sind jedoch anders als in natürlicher Umgebung. Henrik Brumm, Jesko Partecke und Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Radolfzell erforschen die Folgen des Stadtlebens für unsere heimischen Singvögel. Dabei haben sie erstaunliche Verhaltensänderungen entdeckt.

Vögel, die auf Städte fliegen

Viele Tierarten haben Städte als Lebensraum für sich entdeckt. Die Lebensbedingungen dort sind jedoch anders als in natürlicher Umgebung. Henrik Brumm, Jesko Partecke und Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Radolfzell erforschen die Folgen des Stadtlebens für unsere heimischen Singvögel. Dabei haben sie erstaunliche Verhaltensänderungen entdeckt. [mehr]
 
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